Dieter & ACTA in der FAZ

Ich habe heute morgen endlich den Artikel vom 13. März 2012 lesen können. Was mich am meisten erstaunt: ich scheine nicht in der Lage zu sein Dieter auf die schnelle – selbst in seiner Abwesenheit – geeignete Gegenargumente geben zu können. Etwas dass ich bei fast jeder anderen Person mit einiger Energie machen würde.

Ich arbeite nun seit ca. 2005 nicht mehr mit/für ihn, aber auch heute noch ertappe ich mich beim Lesen eines Artikels dabei wie ich versuche die Situation erst einmal strategisch zu bewerten und ihm dann eine moderate Antwort zu liefern. Das ging im Berufsleben mit ihm eigentlich immer hervorragend. Und da ich ca. 11 Jahre mit ihm gearbeitet habe kann ich das glaub ich ganz gut einschätzen. Aber auch im Berufsleben fand ich seine Art zu argumentieren immer anstrengend: immer polarisierend („wir“ die Geschäftsleitung, „die“ der Betriebsrat), immer absolut („Deren Argumente sind alle nicht valide!“). Er war und scheint immer noch nur auf ein Ergebnis aus zu sein: seins. Kompromissfähigkeit erkannte ich damals leider selten, was es nicht immer einfach machte, und heute erkenne ich sie auch nicht. Er war während unserer Zusammenarbeit eine Respektperson, nicht als Vorgesetzter, sondern als Mensch. Aber der Respekt bröckelt. Leider.

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